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Die Strecke - ein einziger Umweg, aber ein schöner!

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Vor uns das Schweriner Schloss:
Niklot reitet hoch zu Ross
Der Start erfolgt auf dem Bertha-Klingberg-Platz an der Peripherie des Schweriner Schlossgartens. Der Name Bertha Klingberg erinnert an unsere Schweriner Blumenfrau, die über viele Jahre bis in das hohe Alter von 106 Jahren hinein von der Starttribüne am Schloss aus die Fünf-Seen-Läufer auf die Strecke schickte und im Ziel die Siegerehrungen vornahm.

Vom Startort aus aus hat man einen herrlichen Blick über die Schwimmende Wiese hinweg auf das Schweriner Schloss und die Burginsel zwischen Burgsee und Schweriner See. Hier stand schon 1018 die slawische Burg Zuarin und hier brannte der slawische Obotritenfürst Niklot 1160 seine Feste nieder vor dem heranziehenden Heinrich dem Löwen, der im gleichen Jahr die Stadt gründete.

Nach dem Start am Bertha-Klingberg-Platz umrunden die Läufer zur Hälfte den BURGSEE bis hin zum Reiterdenkmal (Großherzog Friedrich Franz II.) am denkmalgeschützten Schlossgarten, ein Kleinod des Barocks. Der Weg führt dabei entlang der neuen Burgseepromenade und vorbei an der Siegessäule am Alten Garten zum Hauptportal des Schlosses, dem langjährigen Startort. Die Strecke folgt anschließend weiter, den Schlossgarten rechts liegenlassend, der Lennéstraße.

Am Grüngarten teilen sich die Wege. Die 1o km-Läufer folgen der Lennéstraße weiter vorbei an der im 18. Jh. entstandenen und als Museum wieder funktionstüchtigen Schleifmühle am FAULEN SEE, deren Wasserrad sich wie in jedem Jahr zu Ehren der Teilnehmer drehen wird.

Die 15 km- und 30 km- Läufer biegen nach links auf den Franzosenweg am Ufer des SCHWERINER SEES ein.

Auf dem Franzosenweg (benannt nach hier tätigen französischen Kriegsgefangenen von 1870/71) bleibt die asphaltierte Strecke vorerst flach und führt durch die bewaldete Uferzone zum nächsten Abzweig (etwa 4 km), bei dem die "Mittel"streckler sich nach rechts durch den Wald um das Gelände des Zoos herum zum Ziel verabschieden.

An dem Zippendorfer Strand
seid Ihr fünf ka-em gerannt
Weiter geht es auf dem langen Kanten zur neugestalteten Strandpromenade Zippendorf (noch 25 km). Von hier führt ein Waldweg am Seeufer entlang zur Mueßer Bucht, wo die B 321 berührt aber nicht überquert wird.

Euch entbietet seine Grüß´
der Schweriner Ortsteil Mueß
Wir biegen gleich wieder nach links in das ehemalige Dorf Mueß ab, dessen Freilichtmuseum das bäuerliche Leben vergangener Jahre veranschaulicht.

Hier am Burgwall des Reppin
Siehst Du noch einmal Schwerin
Wir halten uns wieder links, um bald rechts zwischen Bauernhäusern den Wiesenweg zum Reppiner Burgwall zu erreichen, eine nur noch an der Erhebung erkennbare slawische Befestigungsanlage, die heute einen Aussichtsturm trägt. Die kleine Badestelle zu ihren Füßen gibt noch einmal einen reizvollen Blick auf den Schweriner See und die Silhouette der Stadt frei, die wir vor 10 km verlassen haben.

Durch Elbe und den Wasserlauf der Stör
Fließt der Schweriner See ins weite Meer
An der südlichsten Bucht des Schweriner Sees erreichen wir wieder die Straße und die Verpflegungsstelle an der Ruine der Gaststätte Zur Fähre, von der wir auf dem Weg unter der Straße hindurch am Ufer des Störkanals entlang laufen, der den Schweriner See über Elde und Elbe mit der Nordsee verbindet.

Ab dem Lewitzdorf Consrade
geht es langsam in die Wade
Der Störkanal grenzt an die ausgedehnten Weideflächen der Lewitz. Wir queren sie nach einer Weile und erreichen das Dorf Consrade, das wir aber schon bald wieder nach rechts auf steigendem und holprigem Weg verlassen.

Am Fernsehturm zeigt Läuferpose,
auch wenn der Zeh sehr drückt der große
Waldwege führen zurück zur Stadt, die uns mit dem Fernsehturm im Stadtteil Neu Zippendorf und einer weiteren Verpflegungsstelle grüßt (noch 12 km). Über den Berliner Platz wird dieser Stadtteil wieder unter Benutzung von Brücken auf kürzestem Weg in Richtung Zippendorf durchquert.

Zwischen Zoo und Faulem See
häufen sich der Läufer Weh
Auf dem uns schon bekannten Weg am Schweriner See geht es ein kurzes Stück zurück, bis der Kurs zum Zoo abbiegt und wieder gemeinsam mit der 15-km-Strecke am Faulen See verläuft.Wundern sollte man sich hier nicht, wenn hangelnde Menschen von oben auf die Läufer herabschauen, denn der Schweriner Kletterwald wird passiert. Die Strecke führt zum FAULEN SEE und an dessen Ende kommt auch die 10-km-Strecke wieder dazu.

Ostorf habt Ihr jetzt erreicht,
nach dem Tee läufts wieder leicht
Zum dritten Mal wird die Ausfallstraße überquert und der vierte See, der Ostorfer See, erreicht (V-Stelle, noch 8 km). Diesem sehr stark gegliederten See bleiben wir recht lange treu. An seinen Ufern laufen oder wandern wir vorbei am neubebauten Bleicherufer bis zum Dwang, einer besiedelten Halbinsel.

Schwerer wird es nun indess
in dem Stadtteil Görries
Nach dem Unterqueren der Eisenbahntrasse erwartet uns im Ortsteil Görries wieder eine Stärkung (für alle nur noch 5 km). Nach kurzer Ortspassage führt die ab jetzt hüglige Strecke weiter am Ostorfer See durch Kleingartenanlagen, bis 2,5 km vor dem Ziel die letzte Wasserstelle genutzt werden kann (Vorsicht Straßenüberquerung!)

In der Ferne grüßt der Pickel,
jetzt ist es nur noch ein Stückel
Vor uns liegen die letzten Hindernisse, eine pure Gemeinheit: die Lankower Berge im hügligen Endmoränengebiet (keine Müllberge, wie einige teilnehmende Flachländer vermuteten).

Vor Euch liegt der See von Lankow,
schwere Atmung wird zum Manko
Von der Höhe der einstigen WM-Moto.Cross.Strecke sehen wir vor uns ausgebreitet den Lankower See, an dessen Nordufer uns im letzten Anstieg das ersehnte Ziel im Naherholungsgebiet erwartet.